Gestern fuhren wir dann Richtung Nordost zum Lake Tekapo. An welchem ein kleines Dorf gelegen ist. Unsere Unterkunft war direkt am See und so hatten wir jeder Zeit einen total Blick auf diesen. Außerdem dem See hat das Dorf noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Eine kleine und sehr alte anglikanische Kirche mit Blick auf den See. Diese war wirklich bezaubernd!
An diesem Tag unternahmen wir nicht sehr viel, sondern entspannten lieber und gingen bisschen um den See.
Kategorie: Work and Travel 2014/15
Queenstown
Von Wanaka ging es dann weiter Richtung Süden nach Queenstown.
Die Landschaft auf unserem Weg war ähnlich der nach Wanaka – Seen umrandet von Bergen. Wir konnten atemberaubende Ausblicke genießen und die Fahrt verging sehr schnell.
Queenstown gefiel uns direkt auf dem ersten Blick. Die Stadt ist wunderschön. Sie hat zwar nur 15.000 Einwohner. Doch bei dieser Rechnung sind die Touristen nicht einbegriffen. Täglich sind ungefähr 10.000 Touristen bzw. Backpacker hier. Die Stadt ist voller kleiner Läden, Cafés und Restaurants und liegt direkt am Lake Wakatipu mit einem sehr schönen Rundgang. Aufgrund der vielen Backpacker ist hier jeden Abend Party. Aber auch für ältere Leute ist die Stadt sehr zu empfehlen. Unsere Eltern würden sich hier denke ich sehr wohlfühlen (was nicht heißen soll, dass diese alt sind! 😉 )!
An unserem ersten Tag hier wanderten wir 4 Stunden am See entlang. Das war echt schön, aber auch anstrengend. So gönnten wir uns anstatt eines Barabends lieber einen Saunagang in der hauseigenen und kostenlosen (!) Haussauna. Wir beschlossen, dass wir das von nun an jeden Abend machen.
Gestern waren wir dann im etwas entfernten Milford Sound Nationalpark. Die Busfahrt dahin war wirklich schön. Dort angekommen hatten wir dann noch eine zweistündige Bootsfahrt.
Heute schliefen wir mal aus und reservierten diverse Hostels für Bali und organisierten weitere Sachen. Nachher gehen wir noch einen berühmten Fergburger essen – dann Sauna – dann Bett. Sollte ein gelungener Abend werden!




Wanaka
Gestern fuhren wir früh morgens von Franz Josef nach Wanaka. Diese Strecke war von der Landschaft her bisher die schönste! Gleich zu Beginn machten wir einen kleinen Stop, um den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook, und den Fox Gletscher fotografieren zu können. Wie jeder Berg in Neuseeland hat der knapp 3800m hohe Mount Cook einen maorischen (Aoraki) und einen englischen Namen. Die Maori benannten die Berge nach ehemaligen, großen Stammesvätern. Ähnlich wie für die Aborigines ist es auch für die Maori unglaublich respektlos, auf die Gipfel der Berge zu klettern.
Im weiteren Verlauf der Fahrt konnten wir die unglaublich großen und schönen Seen in dieser Region bewundern.
Am Nachmittag gingen wir dann in Wanaka angekommen an dem dortigen See entlang.
Franz Josef
Die letzten beiden Tage haben wir in Franz Josef verbracht, was vor allem durch den gleichnamigen Gletscher bekannt ist. Während unseres Aufenthaltes wollten wir eigentlich mit dem Helikopter auf den Gletscher fliegen, um dort eine geführte Tour zu machen. Aufgrund der schlechten Wetterlage ging das allerdings nicht, was wir beide sehr schade fanden. So mussten wir unsere Plane ändern. Wir haben uns für eine Kayaktour auf dem nahegelegenen Lake Mapourika entschieden. Diese war sehr schön. Die Guides waren nett und wir hatten eine beeindruckende Sicht auf die Berge. Anschließenden nahmen wir noch ein Bad in den Hot Pools von Franz Josef. Somit war der Tag trotzdem gelungen.
Lake Mahinapua
Nach einer wieder sehr verregneten und etwas längeren Busfahrt, kamen wir gestern zum Lake Mahinapua. In dessen unmittelbarer Nähe war auch unsere Unterkunft. In diesem Teil Neuseelands gibt bzw. gab sehr viel Bergbau, besonders Gold und Kohle. Für den Abend war eine kleine Kostümparty angesetzt, die ganz schön war. Ansonsten war der Tag allerdings eher ereignislos.
Westport
Unser Tag startete eher unschön: Es regnete in Strömen und stürmte wie verrückt. Darum waren wir auch gar nicht mehr so enttäuscht, dass die Kajaktour nicht zustande kam. Doch der Regen stellte noch ein echtes Problem da. Denn die Route, die wir eigentlich nach Westport fahren sollten, war aufgrund von Überflutungen vorübergehend gesperrt. Wir mussten fast 2 Stunden auf die Freigabe warten und verbrachten so fast den ganzen Tag im Bus. So kamen wir schließlich in Westport, was im Westen Neuseelands gelegen ist, an. Dieses Städtchen hat nur einige tausend Einwohner und ist somit wenig spektakulär.
Kaiteriteri
Gegen neun hieß es dann wieder auf in den Bus – weiter geht’s!
Wir fuhren weiter Richtung Norden nach Picton wieder an der Küste entlang mit Bergen auf der anderen Seite. Die Fahrt wurde relativ früh für kurze Zeit unterbrochen, um eine Robbenkolonie und vorbeischwimmende Delphine zu fotografieren. Im weitern Verlauf der Fahrt kamen wir wieder an sehr vielen Weingütern und an einer Anlage mit vielen großen Becken, in denen man Salzwasser zur Salzgewinnung verdunsten lässt, vorbei. In Picton angekommen verließen die Leute, die mit der Fähre zur Nordinsel fuhren, den Bus.
Nach diesem Stop fuhren wir weiter nach Kaiteriteri. Auf dem Weg dahin kamen wir durch ein Städtchen namens Havelock, das bekannt für Miesmuscheln ist. Außerdem hat dieses Städtchen zwei bedeutende Wissenschaftler hervorgebracht. Ob das wohl etwas mit den Muscheln zu tun hat, sei ungeklärt, meinte unser Busfahrer scherzeshalber. Einer war sehr bekannt für seine Weltraumforschung. Der andere spaltete wohl als erster ein Atom. Unser Busfahrer sagte daraufhin, er wisse zwar, dass wir Backpacker sind, aber falls wir letzteren mal sehen wollen, sollten wir mal einen Blick auf die 100$ Note werfen. Auf dieser ist er nämlich abgebildet.
Im weiteren Verlauf der Fahrt sahen wir massig Kiefernbäume. Dies liegt daran, dass im Zuge der Besiedlung Neuseelands durch Europäer die Kiefern den heimischen Bäumen vorgezogen wurden, da jene um einiges schneller wachsen. Mittlerweile hat allerdings die Regierung verboten, heimische Bäume abzuholzen, um diese zu schützen. Die Fahrt hat uns wieder sehr gut gefallen, zudem es auch immer grüner wurde.
In Kaiteriteri angekommen waren wir von dem wunderschönen Strand und der wärmenden Sonne überwältigt – ein sehr schönes Städtchen direkt am Abel Tasman National Park. Dieser ist nach dem ersten europäischen Entdecker Neuseelands, der Holländer war, benannt. Leider können wir den Nationalpark nicht besichtigen, da wir dafür keine Zeit haben bzw. es sich nicht genügend Personen für die Kajaktour, die wir dort machen wollten, eingetragen haben. Das tat uns beiden sehr leid, aber man kann bekanntlich nicht alles haben!
Kaikoura
Heute morgen in der Früh ging es dann mit dem Kiwi Bus für Philipp und mich von Christchurch Richtung Norden nach Kaikoura.
Auf der Fahrt dahin konnten wir zum ersten Mal die wunderschöne Natur Neuseelands genießen und wurden aufgrund des sehr netten Busfahrers mit reichlich Informationen versorgt. Auf der einen Seite erstreckten sich weite Landschaften, auf denen viele Schafe, Rinder und Pferde auf riesigen Flächen grasten. Auf der anderen Seite schlängelte sich eine Gebirgskette die Küste entlang. In dieser Region wird auch viel Weinbau betrieben. Doch unter anderem für diesen läuft es in den letzten Monaten nicht besonders gut, da diese sehr trocken waren. So sind auch die meisten Grasflächen bräunlich statt grün. Dennoch waren die Landschaften sehr beeindruckend und wir haben die Fahrt genossen.
Nach wenigen Stunden kamen wir dann gegen Mittag in Kaikoura, einer kleinen Stadt an der Küste im Nordosten der Südinsel Neuseelands, an. Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, gingen wir an der Küste entlang zu der Seelöwenkolonie. Nach diesem dreistündigen Walk kehrten wir ins Hostel zurück.
Morgen fahren wir dann nach Kaiteriteri.


Christchurch
Gestern Nacht sind wir in Christchurch gelandet. Heute haben wir dann die Stadt erkundet. Leider wurde Christchurch vor wenigen Jahren durch zwei schwere Erdbeben sehr stark zerstört. Deswegen gibt es fast überall Baustellen bzw. Ruinen. Nichts desto trotz ist Christchurch eine sehr schöne Stadt und hat ihren ganz eigenen Charme. Gerade durch die Zerstörung gibt es allerdings viele neue Gebäude bzw. Plätze. Besonders beeindruckend fande ich einen Platz, der voller bunter Schiffscontainer war. In diesen waren Cafés, Geschäfte usw..
Morgen geht es für uns weiter nach Kaikoura.
Reisezeit – Endlich!
So, es ist endlich soweit. Die lang ersehnte Reisezeit beginnt. Nach nun schon fast 6 Monaten Arbeit und Leben in Sydney, ist jetzt die Zeit gekommen, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen:
Die Zeit bisher in Australien hat uns sehr gut gefallen. Der Start ist zwar bisschen schwer gewesen. Aber auch diese Hürde haben wir gemeistert. Nach circa 2 Wochen sind wir in ein Sharehouse in Warriewood, das ein Vorort von Sydney ist, eingezogen, in dem wir seit dem gewohnt haben. Hier hatten wir eine echt sehr gute Zeit. Die ruhige Lage unmittelbar am Strand und dennoch nah zur Stadt war ideal. Wir haben viele sehr nette Leute kennengelernt, die wir in Europa auf jeden Fall wieder sehen wollen. Gerade die Zeit von Oktober bis Dezember war toll. Während dieser Zeit haben wir mit einer festen Gruppe hier gewohnt. Wir haben zusammen gekocht, teilweise zusammen gearbeitet und sind natürlich zusammen feiern gegangen. Doch auch davor und danach hatten wir eine gute Zeit mit vielen neuen Freundschaften hier. Die Arbeit als Kitchenhand hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht und gerade bei unserem zweiten Arbeitsplatz sind wir mit den Arbeitskollegen sehr gut zurecht gekommen. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Ein neuer Abschnitt beginnt. Wir sind beide sehr gespannt, was uns erwartet.
Natürlich haben wir schon einen Plan für die Reisezeit gemacht. Heute Abend geht unser Flieger nach Neuseeland. Hier werden wir per Bus sowohl die Süd- als auch die Nordinsel erkunden. Die Drehorte der „Herr der Ringe“ Filme dürfen da auf keinen Fall fehlen. Besonders freuen wir uns auf Hobbiton, dem Original Drehset des Hobbitdorfes.
Anschließend fliegen wir weiter nach Bali. Für diesen Reiseabschnitt haben wir noch nicht so konkrete Vorstellungen. Fest steht, dass wir auf jeden Fall zu den Gili Inseln fahren werden. Den Rest entscheiden wir dann spontan.
Auf Bali folgt dann wieder Australien – genauer gesagt Cairns, was im Nordosten gelegen ist. Hier werden wir uns dann einen Van zulegen und die Ostküste runter bis nach Sydney fahren. Auf diesem Weg stehen einige Trips an, wie Tauchen im Great Barrier Reef, Fallschirmsprung, Whitsundays und Fraser Islands an.
In Sydney werden wir dann unseren Van verkaufen, um zum Ayers Rock zu fliegen und diesen zu besichtigen.
Von diesem geht es dann weiter nach Melbourne und von dort aus über eintägige Zwischenstops in Singapur und Duabi wieder zurück nach Hause.
Wir beide freuen uns riesig auf das, was kommen wird. Wir werden versuchen, uns so oft wie möglich zu melden!








