Kaiteriteri

Gegen neun hieß es dann wieder auf in den Bus – weiter geht’s!
Wir fuhren weiter Richtung Norden nach Picton wieder an der Küste entlang mit Bergen auf der anderen Seite. Die Fahrt wurde relativ früh für kurze Zeit unterbrochen, um eine Robbenkolonie und vorbeischwimmende Delphine zu fotografieren. Im weitern Verlauf der Fahrt kamen wir wieder an sehr vielen Weingütern und an einer Anlage mit vielen großen Becken, in denen man Salzwasser zur Salzgewinnung verdunsten lässt, vorbei. In Picton angekommen verließen die Leute, die mit der Fähre zur Nordinsel fuhren, den Bus.
Nach diesem Stop fuhren wir weiter nach Kaiteriteri. Auf dem Weg dahin kamen wir durch ein Städtchen namens Havelock, das bekannt für Miesmuscheln ist. Außerdem hat dieses Städtchen zwei bedeutende Wissenschaftler hervorgebracht. Ob das wohl etwas mit den Muscheln zu tun hat, sei ungeklärt, meinte unser Busfahrer scherzeshalber. Einer war sehr bekannt für seine Weltraumforschung. Der andere spaltete wohl als erster ein Atom. Unser Busfahrer sagte daraufhin, er wisse zwar, dass wir Backpacker sind, aber falls wir letzteren mal sehen wollen, sollten wir mal einen Blick auf die 100$ Note werfen. Auf dieser ist er nämlich abgebildet.
Im weiteren Verlauf der Fahrt sahen wir massig Kiefernbäume. Dies liegt daran, dass im Zuge der Besiedlung Neuseelands durch Europäer die Kiefern den heimischen Bäumen vorgezogen wurden, da jene um einiges schneller wachsen. Mittlerweile hat allerdings die Regierung verboten, heimische Bäume abzuholzen, um diese zu schützen. Die Fahrt hat uns wieder sehr gut gefallen, zudem es auch immer grüner wurde.
In Kaiteriteri angekommen waren wir von dem wunderschönen Strand und der wärmenden Sonne überwältigt – ein sehr schönes Städtchen direkt am Abel Tasman National Park. Dieser ist nach dem ersten europäischen Entdecker Neuseelands, der Holländer war, benannt. Leider können wir den Nationalpark nicht besichtigen, da wir dafür keine Zeit haben bzw. es sich nicht genügend Personen für die Kajaktour, die wir dort machen wollten, eingetragen haben. Das tat uns beiden sehr leid, aber man kann bekanntlich nicht alles haben!

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Kaikoura

Heute morgen in der Früh ging es dann mit dem Kiwi Bus für Philipp und mich von Christchurch Richtung Norden nach Kaikoura.

Auf der Fahrt dahin konnten wir zum ersten Mal die wunderschöne Natur Neuseelands genießen und wurden aufgrund des sehr netten Busfahrers mit reichlich Informationen versorgt. Auf der einen Seite erstreckten sich weite Landschaften, auf denen viele Schafe, Rinder und Pferde auf riesigen Flächen grasten. Auf der anderen Seite schlängelte sich eine Gebirgskette die Küste entlang. In dieser Region wird auch viel Weinbau betrieben. Doch unter anderem für diesen läuft es in den letzten Monaten nicht besonders gut, da diese sehr trocken waren. So sind auch die meisten Grasflächen bräunlich statt grün. Dennoch waren die Landschaften sehr beeindruckend und wir haben die Fahrt genossen.

Nach wenigen Stunden kamen wir dann gegen Mittag in Kaikoura, einer kleinen Stadt an der Küste im Nordosten der Südinsel Neuseelands, an. Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, gingen wir an der Küste entlang zu der Seelöwenkolonie. Nach diesem dreistündigen Walk kehrten wir ins Hostel zurück.

Morgen fahren wir dann nach Kaiteriteri.

Braun bewachsene Hügel auf dem Weg nach Kaikoura
Braun bewachsene Hügel auf dem Weg nach Kaikoura
Berge im Hintergrund Kaikouras
Berge im Hintergrund Kaikouras

Christchurch

Gestern Nacht sind wir in Christchurch gelandet. Heute haben wir dann die Stadt erkundet. Leider wurde Christchurch vor wenigen Jahren durch zwei schwere Erdbeben sehr stark zerstört. Deswegen gibt es fast überall Baustellen bzw. Ruinen. Nichts desto trotz ist Christchurch eine sehr schöne Stadt und hat ihren ganz eigenen Charme. Gerade durch die Zerstörung gibt es allerdings viele neue Gebäude bzw. Plätze. Besonders beeindruckend fande ich einen Platz, der voller bunter Schiffscontainer war. In diesen waren Cafés, Geschäfte usw..
Morgen geht es für uns weiter nach Kaikoura.

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