Gestern war unser letzter kompletter Tag in Neuseeland. Wir fuhren wieder weiter Richtung Norden nach Auckland. Auckland war neben Wellington die zweite Großstadt in Neuseeland. Leider hatten wir nicht so viel Zeit, diese zu besichtigen. Auf den ersten Eindruck ist Auckland echt schön. Es erinnert uns ein bisschen an Sydney.
Jetzt geht es für uns Richtung Flughafen und dann ab nach Bali!
Kategorie: Neuseeland
Rotura
Immer weiter Richtung Norden! Den gestrigen Tag verbrachten wir in Rotura. Hier besichtigen wir Hobbbiton – das original Drehset von den Filmen „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Das war für uns große Fans natürlich ein Highlight unserer bisherigen Reise.
Am Abend waren wir dann noch in einem Maoridorf. Hier wurde uns die Kultur und Geschichte der Maori näher gebracht. Es gab auch ein Buffet! Wir nahmen die Maori als sehr lustiges und herzliches Volk auf.
Alles in allem war unser Besuch in Rotorua echt schön, wenn man von der teilweise nach Schwefel stinkenden Luft absieht.
Taupo
Vorgestern kamen wir dann in Taupo an, einem Städtchen nördlich von Wellington. Am ersten Tag haben wir win paar Besorgungen gemacht und uns für den nächsten Tag ausgeruht. Eine große Wanderung stand uns bevor. Gestern sind wir 7,5 Stunden durch den nahegelegenen Tongariro National Park gewandert. Dieser ist nicht, wie man vielleicht denken mag grün und eben, sondern gebirgig und „grau“. Den “ Mount Doom“ aus den Herr der Ringe Filmen kann man hier sehen und erklimmen. Dieser ist ein aktiver Vulkan, was die karge Landschaft um ihn herum erklärt. Nichts desto trotz gefiel uns der Nationalpark sehr gut! Später sahen wir auch noch knall grüne Schwefelseen!
Wellington
Nach mehreren Zwischenstops auf der Südinsel sind wir vorgestern mit der Fähre zur Nordinsel über gesetzt. Hier war unser erster Halt Wellington, die Hauptstadt Neuseelands und gleichzeitig auch die erste richtige Großstadt für Philipp und mich in Neuseeland. Die Stadt an sich ist echt schön: viele Hochhäuser aber gleichzeitig auch viele schön angelegte Plätze. Hier ist auch der Regierungssitz und das Parlament, welches viele Kiwis aufgrund der runden, hochgezogenen Form mit einem großen Bienenstock vergleichen. Wellington hat mehrere Museen. Wir haben das kostenlose, große und sehr empfehlenswerte Te Papa besucht. Hier findet man viel zur Maori Kultur und zur Flora und Fauna Neuseelands. Sehr interessant!
Heute geht es für uns weiter Richtung Norden nach Taupo.
Lake Tekapo
Gestern fuhren wir dann Richtung Nordost zum Lake Tekapo. An welchem ein kleines Dorf gelegen ist. Unsere Unterkunft war direkt am See und so hatten wir jeder Zeit einen total Blick auf diesen. Außerdem dem See hat das Dorf noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Eine kleine und sehr alte anglikanische Kirche mit Blick auf den See. Diese war wirklich bezaubernd!
An diesem Tag unternahmen wir nicht sehr viel, sondern entspannten lieber und gingen bisschen um den See.
Queenstown
Von Wanaka ging es dann weiter Richtung Süden nach Queenstown.
Die Landschaft auf unserem Weg war ähnlich der nach Wanaka – Seen umrandet von Bergen. Wir konnten atemberaubende Ausblicke genießen und die Fahrt verging sehr schnell.
Queenstown gefiel uns direkt auf dem ersten Blick. Die Stadt ist wunderschön. Sie hat zwar nur 15.000 Einwohner. Doch bei dieser Rechnung sind die Touristen nicht einbegriffen. Täglich sind ungefähr 10.000 Touristen bzw. Backpacker hier. Die Stadt ist voller kleiner Läden, Cafés und Restaurants und liegt direkt am Lake Wakatipu mit einem sehr schönen Rundgang. Aufgrund der vielen Backpacker ist hier jeden Abend Party. Aber auch für ältere Leute ist die Stadt sehr zu empfehlen. Unsere Eltern würden sich hier denke ich sehr wohlfühlen (was nicht heißen soll, dass diese alt sind! 😉 )!
An unserem ersten Tag hier wanderten wir 4 Stunden am See entlang. Das war echt schön, aber auch anstrengend. So gönnten wir uns anstatt eines Barabends lieber einen Saunagang in der hauseigenen und kostenlosen (!) Haussauna. Wir beschlossen, dass wir das von nun an jeden Abend machen.
Gestern waren wir dann im etwas entfernten Milford Sound Nationalpark. Die Busfahrt dahin war wirklich schön. Dort angekommen hatten wir dann noch eine zweistündige Bootsfahrt.
Heute schliefen wir mal aus und reservierten diverse Hostels für Bali und organisierten weitere Sachen. Nachher gehen wir noch einen berühmten Fergburger essen – dann Sauna – dann Bett. Sollte ein gelungener Abend werden!




Wanaka
Gestern fuhren wir früh morgens von Franz Josef nach Wanaka. Diese Strecke war von der Landschaft her bisher die schönste! Gleich zu Beginn machten wir einen kleinen Stop, um den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook, und den Fox Gletscher fotografieren zu können. Wie jeder Berg in Neuseeland hat der knapp 3800m hohe Mount Cook einen maorischen (Aoraki) und einen englischen Namen. Die Maori benannten die Berge nach ehemaligen, großen Stammesvätern. Ähnlich wie für die Aborigines ist es auch für die Maori unglaublich respektlos, auf die Gipfel der Berge zu klettern.
Im weiteren Verlauf der Fahrt konnten wir die unglaublich großen und schönen Seen in dieser Region bewundern.
Am Nachmittag gingen wir dann in Wanaka angekommen an dem dortigen See entlang.
Franz Josef
Die letzten beiden Tage haben wir in Franz Josef verbracht, was vor allem durch den gleichnamigen Gletscher bekannt ist. Während unseres Aufenthaltes wollten wir eigentlich mit dem Helikopter auf den Gletscher fliegen, um dort eine geführte Tour zu machen. Aufgrund der schlechten Wetterlage ging das allerdings nicht, was wir beide sehr schade fanden. So mussten wir unsere Plane ändern. Wir haben uns für eine Kayaktour auf dem nahegelegenen Lake Mapourika entschieden. Diese war sehr schön. Die Guides waren nett und wir hatten eine beeindruckende Sicht auf die Berge. Anschließenden nahmen wir noch ein Bad in den Hot Pools von Franz Josef. Somit war der Tag trotzdem gelungen.
Lake Mahinapua
Nach einer wieder sehr verregneten und etwas längeren Busfahrt, kamen wir gestern zum Lake Mahinapua. In dessen unmittelbarer Nähe war auch unsere Unterkunft. In diesem Teil Neuseelands gibt bzw. gab sehr viel Bergbau, besonders Gold und Kohle. Für den Abend war eine kleine Kostümparty angesetzt, die ganz schön war. Ansonsten war der Tag allerdings eher ereignislos.
Westport
Unser Tag startete eher unschön: Es regnete in Strömen und stürmte wie verrückt. Darum waren wir auch gar nicht mehr so enttäuscht, dass die Kajaktour nicht zustande kam. Doch der Regen stellte noch ein echtes Problem da. Denn die Route, die wir eigentlich nach Westport fahren sollten, war aufgrund von Überflutungen vorübergehend gesperrt. Wir mussten fast 2 Stunden auf die Freigabe warten und verbrachten so fast den ganzen Tag im Bus. So kamen wir schließlich in Westport, was im Westen Neuseelands gelegen ist, an. Dieses Städtchen hat nur einige tausend Einwohner und ist somit wenig spektakulär.








