Ubud

Von Amed nahmen wir uns dann einen Fahrer, der uns umherfährt und uns verschiedene Attraktionen zeigt. Das ist gar nicht so teuer, wie es klingt. Der Fahrer hat uns 60$ für mehr als 7h durch die Gegend fahren gekostet. Durch ihn konnten wir Tempel, Wasserfälle etc. bestaunen. Zudem war sein Englisch echt gut, was in Indonesien eine Seltenheit ist.

Wie vereinbart setzte uns der Fahrer am Abened in Ubud ab. Ubud ist das kulturelle Zentrum Balis.m Hier gibt es viele Kunstmuseen, den Markt, Holzschnitzer und vieles mehr. Mitten in der Stadt liegt auch der Affenwald mit einem Tempel und natürlich Affen ohne Ende.

Ubud gefiel uns echt gut. Leider hatten wir hier nur 2 Tage Zeit, weil unser Flug ja schon gebucht war.

Amed

Nach diesen 9 schönen Tagen auf Gili Trawangan fuhren wir wieder mit dem Schnellboot zurück nach Bali, genauer gesagt nach Amed. Amed ist ein langgezogenes Städtchen, was vor allem aufgrund der zwei gesunkenen Schiffe fürs Tauchen bzw. Schnorcheln bekannt ist. Da Amed sonst nicht viel zu bieten hat, sind wir hier nur zwei statt geplanten 4 Nächten geblieben.

Gili Trawangan

Von Denpasar ging es dann zunächst mit dem Shuttle zur Padang Bai, dann mit dem Schnellbootzur Gili Trawangan Insel. Diese ist eine der drei jeweils sehr kleinen Gili Inseln (Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air). Gili Trawangan kann man zum Beispiel innerhalb von 1,5h mit dem Fahrrad bequem umrunden. Alles auf diesen Inseln ist auf Tourismus ausgelegt. Es gibt viel Hotels, Restaurants, Tauchkurse etc., wovon wir auch ausgiebig Gebrauch gemacht haben. Ein gewöhnlicher Tag auf Gili Trawangan startete mit einem leckeren Frühstück in unserem hervorragenden Hotel Vamana Resort. Dann chillten wir meistens noch ein wenig am Strand oder im Zimmer. Gegen Mittag unternahmen wir dann was und aßen. Wir schnorchelten (sahen dabei Schildkröten, Korallen und viele Fische), machten einen zweistündigen Kochkurs (um mit der lokalen Küche besser vertraut zu sein), umradelten die Insel oder trafen uns mit den vielen sehr netten Leuten, die wir dort kennengelernt hatten, und unternahmen etwas zusammen. Wieder einmal konnten wir erfahren, wie toll es ist, ein Backpacker zu sein. Man trifft so schnell neue Leute, die total offen sind und einen direkt integrieren. Das Alter spielt überhaupt keine Rolle. Wichtig ist die Persönlichkeit. Dieses Verhalten schätzen wir sehr. Highlight des Tages war immer der Besuch des Nachtmarktes. Dieser besteht aus ganz vielen kleinen Essensständen, die ihr Angebot buffetartig darbieten. Man sagt einfach, was man haben will und fertig. Manchmal bekommt man natürlich auch etwas aufgeschwatzt. Aber alles in allem war das Essen hier immer super schnell, super günstig und super lecker! Danach feiert wir meistens in einer der vielen Bars oder ließen den Abend gemütlich bei einem Bintang (indonesisches Bier) ausklingen.

Uns gefiel es so gut auf dieser Insel, dass wir beschlossen, unseren Aufenthalt zu verlängern und dafür unser Hotel in Lovina zu stornieren. Wir verbrachten eine tolle Zeit auf Gili T vom 25.3 bis zum 3.4..

Kuta – Denpasar

Am späten Abend des 23. März‘ landeten wir in Denpasar, was die Hauptstadt der Provinz Bali ist. Vom Flughafen wurden wir mit dem Taxi zu unserem Hotel gefahren. Unser Hotel dort war sehr schön. Wir hatten ein Zimmer zu zweit und alles war sehr sauber. Am nächsten Tag erkundeten wir Kuta. Kuta ist der turistischste Teil von Denpasar. Hier war auch unser Hotel gelegen. Da weder Philipp noch ich vorher schon den Südosten Asiens bereist hatten, war alles neu für uns: Die vielen Straßenstände, den Lärm und vor allem die vielen Motorroller. Wir erkannten schnell, dass das schlimmste, was einem hier passieren konnte, die Straßenseite zu wechseln war. Man musste tatsächlich um sein Leben bangen! Aber auch diese Hürde haben wir gemeistert. Natürlich haben wir auch die für Indonesien typischen Nachtmärkte besucht. Das sind einfach mit Tischen vollgestellte Plätze, auf denen viele verschiedene Essensbuden ihre Mahlzeiten anbieten!