Von Mackay nach Sydney

Long time no see – ja, es wird langsam mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.

Die Zeit für unsere erste mehrtägige Tour war gekommen. Deswegen fuhren wir nach Airley Beach. Dadurch, dass von hier aus die Boote zu den Whitsunday Islands starten, war die Stadt entsprechend voll mit Backpackern und die Atmosphäre sehr chillig. Die Segeltour zu den Whitsunday Islands war großartig und definitiv ein Höhepunkt unserer Reise. Die Crew und die anderen Backpacker waren gut drauf und sehr freundlich, es gab reichlich zu essen und die Natur war beeindruckend. Höhepunkt war natürlich der Whithaven Beach. Der Sand hier ist zu 95% rein und somit einzigartig. Er eignet sich gut zum Haare waschen, Schmuck reinigen und als Peeling für die Haut. Zu dem hatten wir noch sehr gutes Wetter, was dazu führte, dass ich einen nicht unschmerzhaften Sonnenbrand bekam.

Auf diese Tour folgte gleich die nächste. So fuhren wir am nächsten Tag an die 900km nach Rainbow Beach, um von dort die Fähre zu Fraser Island zu nehmen. Hier fuhren wir dann in achter Gruppen in Geländewagen über die Insel. So konnten wir auch mal auf Sand fahren. Diese Tour war allerdings nicht ganz so gut wie die vorherige. Das lag vor allem an dem Zeltlager, in dem wir nächtigten. Die Wasserversorgung funktionierte nicht immer so gut und man schlief mehr oder weniger direkt auf dem harten Boden. Aber da wir nur zwei Nächte dort schliefen, war das halb so wild. 

So machten wir uns weiter auf Richtung Sydney. Dieser letzte Abschnitt wurde vor allem durch die zahlreichen und schönen Stränden geprägt. So stoppten wir in Noosa und an der Sunshine Coast. Dann hatten wir wieder zwei Tage Aufenthalt in Brisbane, was uns sehr gefallen hatten. Von Brisbane aus ging es dann über Gold Coast nach Byron Bay. Hier trafen wir unseren Freund Maurizio aus unserer Zeit in Sydney. Es war wirklich schön, ihn nach einigen Monaten wieder zu sehen.

Danach waren wir auch schon wieder in Sydney – der Stadt, in der alles begann (vielleicht ein wenig zu dramatisch, aber naja 😀 ). Hier schafften wir es Gott sei Dank nach nur wenigen Tagen der Sorge unseren Van zu verkaufen.

Von Cairns nach Mackay

Wir sind wieder in Australien, um genauer zu sein in Cairns. Hier haben wir erst mal einen Tauchtripp gemacht. Also fuhren wir mit einem Boot raus auf’s Great Barrier Reef. Das Boot hielt zwei mal für jeweils 2 Stunden. Diese Zeit nutzten wir zum Schorcheln, einen Tauchgang mit Sauerstoffflasche oder zum Chillen und Sonnen auf dem Boot.

Während unserer Zeit in Cairns kümmerten wir uns auch um den Kauf eines Vans. Innerhalb einer Woche hatten wir einen gefunden, gekauft und waren startbereit. Wir begannen unseren Weg Richtung Sydney nach jeweils einem Tag Aufenthalt am Cape Tribulation und den Milla Milla Wasserfällen.

Unser nächster Stop war Mission Beach. Diesem Ziel haben wir schon lange entgegen gefiebert. Denn hier machten wir unseren Fallschirmsprung. Dieser war auf unserer bisherigen Reise auf jeden Fall ein Höhepunkt. Obwohl wir beide ihn gemacht haben, können wir auch jetzt immer noch nicht begreifen, dass wir aus einem fliegenden Flugzeug gesprungen sind. Einfach zu krass!

Nach Mission Beach fuhren wir nach Townsville, einer kleinen Stadt weiter südlich. Wir gingen ein wenig durch die Stadt. Doch hier gab es nicht so viel außergewöhnliches zu sehen.

Also fuhren wir am nächsten Tag weiter nach Mackay, wo wir jetzt immer noch sind. Hier stehen wir auf einem Campingplatz direkt am Meer. Es ist wunderschön hier. Das Wetter ist toll. Die Sonne scheint bei einem fast wolkenlosen Himmel. Hier können wir es aushalten!

Ubud

Von Amed nahmen wir uns dann einen Fahrer, der uns umherfährt und uns verschiedene Attraktionen zeigt. Das ist gar nicht so teuer, wie es klingt. Der Fahrer hat uns 60$ für mehr als 7h durch die Gegend fahren gekostet. Durch ihn konnten wir Tempel, Wasserfälle etc. bestaunen. Zudem war sein Englisch echt gut, was in Indonesien eine Seltenheit ist.

Wie vereinbart setzte uns der Fahrer am Abened in Ubud ab. Ubud ist das kulturelle Zentrum Balis.m Hier gibt es viele Kunstmuseen, den Markt, Holzschnitzer und vieles mehr. Mitten in der Stadt liegt auch der Affenwald mit einem Tempel und natürlich Affen ohne Ende.

Ubud gefiel uns echt gut. Leider hatten wir hier nur 2 Tage Zeit, weil unser Flug ja schon gebucht war.

Gili Trawangan

Von Denpasar ging es dann zunächst mit dem Shuttle zur Padang Bai, dann mit dem Schnellbootzur Gili Trawangan Insel. Diese ist eine der drei jeweils sehr kleinen Gili Inseln (Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air). Gili Trawangan kann man zum Beispiel innerhalb von 1,5h mit dem Fahrrad bequem umrunden. Alles auf diesen Inseln ist auf Tourismus ausgelegt. Es gibt viel Hotels, Restaurants, Tauchkurse etc., wovon wir auch ausgiebig Gebrauch gemacht haben. Ein gewöhnlicher Tag auf Gili Trawangan startete mit einem leckeren Frühstück in unserem hervorragenden Hotel Vamana Resort. Dann chillten wir meistens noch ein wenig am Strand oder im Zimmer. Gegen Mittag unternahmen wir dann was und aßen. Wir schnorchelten (sahen dabei Schildkröten, Korallen und viele Fische), machten einen zweistündigen Kochkurs (um mit der lokalen Küche besser vertraut zu sein), umradelten die Insel oder trafen uns mit den vielen sehr netten Leuten, die wir dort kennengelernt hatten, und unternahmen etwas zusammen. Wieder einmal konnten wir erfahren, wie toll es ist, ein Backpacker zu sein. Man trifft so schnell neue Leute, die total offen sind und einen direkt integrieren. Das Alter spielt überhaupt keine Rolle. Wichtig ist die Persönlichkeit. Dieses Verhalten schätzen wir sehr. Highlight des Tages war immer der Besuch des Nachtmarktes. Dieser besteht aus ganz vielen kleinen Essensständen, die ihr Angebot buffetartig darbieten. Man sagt einfach, was man haben will und fertig. Manchmal bekommt man natürlich auch etwas aufgeschwatzt. Aber alles in allem war das Essen hier immer super schnell, super günstig und super lecker! Danach feiert wir meistens in einer der vielen Bars oder ließen den Abend gemütlich bei einem Bintang (indonesisches Bier) ausklingen.

Uns gefiel es so gut auf dieser Insel, dass wir beschlossen, unseren Aufenthalt zu verlängern und dafür unser Hotel in Lovina zu stornieren. Wir verbrachten eine tolle Zeit auf Gili T vom 25.3 bis zum 3.4..

Kuta – Denpasar

Am späten Abend des 23. März‘ landeten wir in Denpasar, was die Hauptstadt der Provinz Bali ist. Vom Flughafen wurden wir mit dem Taxi zu unserem Hotel gefahren. Unser Hotel dort war sehr schön. Wir hatten ein Zimmer zu zweit und alles war sehr sauber. Am nächsten Tag erkundeten wir Kuta. Kuta ist der turistischste Teil von Denpasar. Hier war auch unser Hotel gelegen. Da weder Philipp noch ich vorher schon den Südosten Asiens bereist hatten, war alles neu für uns: Die vielen Straßenstände, den Lärm und vor allem die vielen Motorroller. Wir erkannten schnell, dass das schlimmste, was einem hier passieren konnte, die Straßenseite zu wechseln war. Man musste tatsächlich um sein Leben bangen! Aber auch diese Hürde haben wir gemeistert. Natürlich haben wir auch die für Indonesien typischen Nachtmärkte besucht. Das sind einfach mit Tischen vollgestellte Plätze, auf denen viele verschiedene Essensbuden ihre Mahlzeiten anbieten!

Auckland

Gestern war unser letzter kompletter Tag in Neuseeland. Wir fuhren wieder weiter Richtung Norden nach Auckland. Auckland war neben Wellington die zweite Großstadt in Neuseeland. Leider hatten wir nicht so viel Zeit, diese zu besichtigen. Auf den ersten Eindruck ist Auckland echt schön. Es erinnert uns ein bisschen an Sydney.
Jetzt geht es für uns Richtung Flughafen und dann ab nach Bali!

Rotura

Immer weiter Richtung Norden! Den gestrigen Tag verbrachten wir in Rotura. Hier besichtigen wir Hobbbiton – das original Drehset von den Filmen „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Das war für uns große Fans natürlich ein Highlight unserer bisherigen Reise.
Am Abend waren wir dann noch in einem Maoridorf. Hier wurde uns die Kultur und Geschichte der Maori näher gebracht. Es gab auch ein Buffet! Wir nahmen die Maori als sehr lustiges und herzliches Volk auf.
Alles in allem war unser Besuch in Rotorua echt schön, wenn man von der teilweise nach Schwefel stinkenden Luft absieht.

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Taupo

Vorgestern kamen wir dann in Taupo an, einem Städtchen nördlich von Wellington. Am ersten Tag haben wir win paar Besorgungen gemacht und uns für den nächsten Tag ausgeruht. Eine große Wanderung stand uns bevor. Gestern sind wir 7,5 Stunden durch den nahegelegenen Tongariro National Park gewandert. Dieser ist nicht, wie man vielleicht denken mag grün und eben, sondern gebirgig und „grau“. Den “ Mount Doom“ aus den Herr der Ringe Filmen kann man hier sehen und erklimmen. Dieser ist ein aktiver Vulkan, was die karge Landschaft um ihn herum erklärt. Nichts desto trotz gefiel uns der Nationalpark sehr gut! Später sahen wir auch noch knall grüne Schwefelseen!

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Wellington

Nach mehreren Zwischenstops auf der Südinsel sind wir vorgestern mit der Fähre zur Nordinsel über gesetzt. Hier war unser erster Halt Wellington, die Hauptstadt Neuseelands und gleichzeitig auch die erste richtige Großstadt für Philipp und mich in Neuseeland. Die Stadt an sich ist echt schön: viele Hochhäuser aber gleichzeitig auch viele schön angelegte Plätze. Hier ist auch der Regierungssitz und das Parlament, welches viele Kiwis aufgrund der runden, hochgezogenen Form mit einem großen Bienenstock vergleichen. Wellington hat mehrere Museen. Wir haben das kostenlose, große und sehr empfehlenswerte Te Papa besucht. Hier findet man viel zur Maori Kultur und zur Flora und Fauna Neuseelands. Sehr interessant!
Heute geht es für uns weiter Richtung Norden nach Taupo.